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Das Handbuch
Dieses Handbuch leistet Erste Hilfe in Ihrem Erziehungsalltag.
Es versetzt Sie in die Lage, sich und Ihr Kind besser zu verstehen und Ihr Verhalten in eine Richtung zu verändern, die sich heilsam auf Ihr Kind und Ihre Beziehung zu ihm auswirkt.
Hintergründe und Ansatzpunkte werden übersichtlich aufbereitet, mit Merksätzen zusammengefasst und durch Übungen und Affirmationen vertieft.
Füllen Sie Ihren Erste-Hilfe-Koffer mit einem persönlichen Notfallplan und der “Goldenen Regel im Umgang mit Kindern”, retten Sie sich mit dem “Trick 17” aus Überforderungssituationen.
Erhältlich als Print, PDF und E-Book (.epub).
Sie sitzen am Küchentisch und starren konzentriert auf Ihren Laptop, während Ihr Kind ebenso konzentriert in den Taschen des Wocheneinkaufs wühlt, die noch unausgepackt auf dem Boden stehen. „Wenn wir Zuhause sind, darfst du“ hatten Sie gesagt, doch dann kam Ihnen diese wichtige Angelegenheit dazwischen, und Ihr Kind beschloss, die Sache selbst in die Hand zu nehmen, nachdem es eine gefühlte Ewigkeit gewartet hatte. Da ist sie! Glücklich zieht Ihr Kind die heiß ersehnte Flasche Apfelschorle aus der Tasche, dreht sie um und schüttelt kräftig, ganz genau so, wie Sie es immer machen, bevor Sie eine Saftflasche öffnen. „Ich habe sie gefunden!“ kräht Ihr Kind und stellt sich neben Sie, damit Sie sich selbst davon überzeugen können. Während Sie nur langsam Ihren Blick vom Bildschirm abwenden, dreht es die Flasche auf, und eine Fontäne klebriger Flüssigkeit übergießt Sie mitsamt Ihres teuren Arbeitsgerätes.
Wie reagieren Sie?
- Unkontrolliert durchdrehen
- Ins Bett gehen und Decke über den Kopf ziehen
- Emotionslos auf der Sachebene bleiben
- Auf alles pfeifen und einfach mitmachen
Lösungsweg, Erklärung und Übungen:
Gratis Leseprobe herunterladen -> Alltagssituationen: Was ist selbstverständlich
E-Book
Endlich erhältlich: Erste ErziehungsHilfe als E-Book (PDF/epub)
Aktionspreis zur Veröffentlichung: 9,99 € statt 19,99 €
Erste ErziehungHilfe als Buch: zur Printversion im Tredition Webshop
Besonders als Geschenk geeignet:
Die aufwändig gestaltete Hardcover-Version mit festem Einband.
Für Menschen, die in eine neue Lebensphase eintreten, in der Sie Verantwortung für ein Kind übernehmen, z.B. frischgebackene Eltern oder Großeltern.
Oder zu besonderen Anlässen, z.B. Schwangerschaft, Geburt, Taufe, Weihnachten, Geburtstag, Jahrestag 🤩
Blick ins Buch: Inhaltsverzeichnis
Gratis Leseprobe herunterladen -> Inhaltsverzeichnis
Sie möchten, dass Ihr Kind etwas macht. Und zwar jetzt. Zum Zähneputzen kommen oder mit Ihnen losgehen. Sie möchten voller Ungeduld die Anweisung geben, dass es zu Ihnen kommen soll, doch Ihr Kind spielt seelenruhig mit Bauklötzen und denkt nicht daran, damit aufzuhören. Sie wünschen sich vielleicht, dass es einfach gehorsam ist, auf Ihren Ruf hin aufsteht und Ihrer Anweisung Folge leistet. Das mag immer wieder Mal auch so funktionieren, noch öfter wird dies aber wohl eher nicht der Fall sein. Zum Kind hinüber zu rufen, dass es kommen soll, hat meist einen geringen Effekt. Wenn Sie hingehen und es einfach packen, wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit Geschrei geben und beim Zähneputzen oder Schuhe anziehen nicht mitmachen. Und gleich mit Schimpfen, Kommandieren oder Herumschnauzen anzufangen wäre an dieser Stelle unnötig und frustrierend für beide Seiten.
Wie reagieren Sie?
- Das Kind mit Süßigkeiten und Geschenken locken
- Mit schrecklichen Strafen drohen
- Das Kind zur Adoption freigeben
- Alle Ihre Pläne aufgeben und das Kind einfach machen lassen
Lösungsweg, Erklärung und Übungen:
Gratis Leseprobe herunterladen -> Alltagssituationen: Anweisungen geben
Mehr hilfreiche Hintergründe und eindrückliche Aha-Erlebnisse: E-Book herunterladen
Auch als Buch erhältlich: Print-Version
Eigentlich könnte alles ganz einfach sein: Der Erwachsene gibt die Regeln vor, und das Kind folgt ihnen. Hat das früher nicht auch so funktioniert? Nun, mit dem „früher“ ist das so eine Sache: Wir neigen dazu, die Zustände früherer Zeiten sehr selektiv wahrzunehmen. Je nach dem, worum es uns gerade geht, picken wir uns bestimmte Aspekte einer Epoche heraus und verallgemeinern diese. So mag es durchaus so aussehen, als seien Kinder in vormodernen Zeiten folgsamer gewesen, tatsächlich beruht dies aber wohl eher auf der Angst vor gewalttätigen Strafen als auf echtem Respekt gegenüber Erwachsenen. Aus gutem Grund haben sich moderne Gesellschaften weiterentwickelt und Gewalt in der Erziehung geächtet. Wer autoritäre und gewalttätige „Erziehungs“methoden romantisiert, sollte sich darüber im Klaren sein, welchen Preis diese Kosten: Von emotionaler Verkümmerung bis hin zu seelischer Verkrüppelung, die in Form von Grausamkeiten an Mitmenschen und nachfolgenden Generationen weitergegeben wird. Friedhofsruhe darf nicht mit Harmonie verwechselt werden, und wenn Kinder aufs Wort gehorchen, bedeutet das nicht, dass es keine Konflikte gibt, sondern dass diese im Keim erstickt werden und emotionale Nähe unmöglich wird.
Auch der Bezug auf noch frühere Zeiten hilft uns kaum weiter: So müssen die „Indianer“ oder andere „Naturvölker“ als Vorbild für die Kindererziehung herhalten. Doch auch hier haben wir es mit einer selektiven Wahrnehmung zu tun: Das Leben in einer Gesellschaft, die sich technologisch in der Steinzeit befindet, hat wenig mit den Vorstellungen zu tun, die sich wohlstandsverwöhnte Menschen heutzutage machen. Man pickt sich eben gerne die Rosinen heraus, wie beispielsweise die gemeinsame Sorge für die Kinder in einer Stammeskultur im Gegensatz zur Überforderung berufstätiger Eltern in der Kleinfamilie heutzutage. Dies bedeutet jedoch nicht, dass wir zu den Nöten und Schrecken sich bekriegender Stämme zurück möchten, sondern dass wir uns überlegen sollten, wie verloren gegangene positive Aspekte vergangener Zeitalter in der heutigen Zeit wiederbelebt werden können.
Jedenfalls taugen vergangene Zeiten kaum als Vorbild für die Kindererziehung, da die Lebensumstände so verschieden von den unseren sind, dass sich kaum Methoden oder Vorgehensweisen übertragen lassen. Vielmehr können wir froh sein, dass wir sogenannte Erziehungsmethoden, die auf Strafe und Gewalt beruhen und eher Zurichtungsmethoden sind, hinter uns gelassen haben.
Weiterlesen: Gratis Leseprobe herunterladen -> Das Kind verstehen – Früher war alles besser
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Zum Schluss der erste Absatz des Abschnitts „Der Weg zum Ziel: Babyschritte“ im Kapitel „Sich selbst verstehen“:
In diesem Kapitel geht es in der Essenz darum, Verantwortung für ein Kind zu übernehmen, indem man zuallererst Verantwortung für sich selbst übernimmt. Dies mag anstrengend erscheinen, und man mag bezweifeln, ob es überhaupt möglich ist, so umfänglich wie hier beschrieben das eigene Verhalten und letztlich das eigene Wesen zu reflektieren. Im Alltag wird man oft genug daran verzweifeln, hehren Ansprüchen gerecht zu werden, und am liebsten alles hinschmeißen und im Selbstmitleid suhlen. Allein, es hilft nichts, sich gegen die Realität aufzulehnen, und diese sieht vor, dass Kinder so sind, wie sie eben sind, und dass wir als Erwachsene einen Umgang damit finden müssen. Wie dieser aussieht, ist unserem freien Willen überlassen, und dem entsprechend bestimmen wir durch unsere Entscheidungen, welche Art von Problemen wir haben möchten.
Und nun treffen Sie bitte mit Ihrem freien Willen die richtige Entscheidung: Machen Sie sich mit einem ersten kleinen Babyschritt auf Ihren persönlichen Weg zu einem erfüllteren Leben, indem Sie das E-Book herunterladen!
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